Erhöhte Plätze sind tabu.
Weder Couch noch bett sind geeignete Hundeplätze. Stellen Sie ein größengerechtes Körbchen in eine ruhige Ecke.
Erhöhte Plätze sind tabu.
Weder Couch noch bett sind geeignete Hundeplätze. Stellen Sie ein größengerechtes Körbchen in eine ruhige Ecke.
Erst die Arbeit dann das Vergnügen.
Eine Belohnung folgt nur nach einem erwünschten Verhalten (der Hund liegt, sitzt, wartet etc.). Die Belohnung kann in Form eines Leckerlis, einer Streicheleinheit, einem kurzen Spiel oder auch einem kurzen Lob erfolgen.
Sie gehen zu erst durch jede Tür.
Ein Hund, der sich an allem vorbeidrängelt nur um nach draußen zu gelangen ist anstrengend und kann auch mal jemanden umschubsen.
Nicht immer nur meckern.
Nach einem gut ausgeführten Kommando den Hund kurz und ruhig loben (z.B.:„Fein Sitz!“).
Ganz im Trend liegen zur Zeit Holzspiele von Dog Intelligenz. Ansonsten kann man mit dem Hund draußen Versteckspiele oder Laufspiele spielen. In der Wohnung kann man Leckerlis an allen möglichen Orten verstecken und den Hund suchen lassen. Viele Hunde sind auch für ein paar Kunststückchen zu haben.
Hunde versuchen unser Gesicht abzulecken, weil sie uns entweder begrüßen wollen, uns extrem toll finden oder als Beschwichtigungsgeste.
Gerade Welpen verbinden das Mundwinkellecken mit etwas Positivem, da früher die Mutterhündin für ihre Kleinen Nahrung hervorwürgte. Jedoch empfinden viele Menschen diese Geste als unangenehm, dennoch sollte man sich dem Hund nicht verwehren und lieber das Ohr hinhalten oder die Hand vor den eigenen Mund halten.
Generell sollte man vermeiden dem Welpen hinter her zu laufen und schon gar nicht schimpfen oder schreien. Wenn der Hund wegläuft (wegen einer Katze, einem fremden Hund etc.) muss man sich als Besitzer wieder wichtig machen, d.h. klatschen, in hohen Tönen rufen, pfeifen und was einem noch so alles einfällt.
Wenn das nicht hilft, dann laufen Sie in die andere Richtung oder verstecken Sie sich. Wenn der Hund dann auf Sie zugelaufen kommt, dann loben Sie ihn sofort. Bei hartnäckigen Fällen soltle man das Abrufen mit der Schleppleine üben – läuft der Hund weg, ein Mal rufen, dann kurz an der Leine rucken und eventuell den Hund weiter heranziehen, beim Ankommen ausgiebig loben und die Übung ein paar Mal wiederholen. Im TAZ-Magdeburg bieten wir Ihnen Training mit der Schleppleine an. Fragen Sie einfach nach einer Einzelstunde.
Nein! Und Okay! (oder “Brav” oder was immer Ihnen leicht über die Lippen kommt) sind sozusagen die Grundwörter der Hundeerziehung und genauso wichtig wie Halsband oder Leine: Nein! Ihre Art zu knurren, in etwas tieferer Stimmlage als übliche, während Okay! Ein Liebeslied ist, ein Hurra, ein Jubeln.
Mit Bestrafung oder Korrektur soll dem Hund beigebracht werden, was für ein Verhalten man nicht möchte: Lehren kann man dem Hund nur dann etwas, wenn es ruhig und nachvollziehbar ausgeführt wird. Einen Hund zu verprügeln, ihn für Stunden wegzusperren, ihn anzubrüllen ist keine gerechte, nachvollziehbare Strafe für einen Hund, sondern dient nur dazu, die verletzten Gefühle des Hundebesitzers zu befriedigen.
Wenn Ihr Hund so reagiert, wie Sie es von ihm wollten, loben Sie ihn immer deutlich dafür, dass er so außerordentlich klug ist. Er wird anfangs nicht genau wissen, wofür Sie ihn eigentlich loben, aber er wird begeistert sein: „Stimmt, ich war ziemlich wundervoll, sehe ich auch so“, wir seine Miene sagen.
Loben Sie Ihren Hund nicht kontinuierlich und andauernd dafür, dass es ihn gibt – sonst kann er gar nicht mehr unterscheiden, wann er etwas besonders gut gemacht hat.
Finden Sie die richtige Dosis für Lob und Strafe heraus. Manche Hunde können nur kurz und knapp gelobt werden, weil sie sonst völlig aus dem Häuschen geraten und die ganze Konzentration dahin ist. Manche Hunde sinken vor Erschütterung gleich ganz in sich zusammen, wenn man nur ein „Nein!“ flüstert, andere brauchen klare, feste, strenge Ansage.
Wenn Sie ihm ein ganz neues Kommando beibringen, müssen Sie ihn schon loben, wenn er nur andeutungsweise das tut, was Sie von ihm wollen.
Zur Strafe werden keine Zeitungen oder Gegenstände verwendet. Es wird auch nichts nach dem Hund geworfen – nur Ihre Stimme: fest, streng, deutlich.
Das Wort „Nein!“ ist das wichtigste Wort, das Ihr Hund lernen soll. Es hält ihn davon ab, unerwünschte oder gefährliche Dinge zu tun.
Mehr Infos unter www.taz-magdeburg.de
Lob und Strafe sind die Erziehungsmethoden, die schon die Mutter Ihres Hündchens bei dessen Erziehung angewendet hat: Wenn er etwas machte, womit sie zufrieden war, leckte sie ihm das Gesicht ab, wenn er frech war, knurrt sie ihn an. Alle Mütter jeder höher entwickelten Spezies funktionieren so. Lob und Strafe sind universell natürliche Erziehungsmethoden. Die meisten von uns arbeiten besser, wenn wir gelobt werden, als wenn wir kritisiert werden. Ihrem Hund geht es da nicht anders. Wenn Ihr Hund etwas richtig macht und Sie ihm gleich sagen „Fabelhaft Hund! Brav“, stehen die Chancen ziemlich gut, dass er es gerne wieder tut.
Warme Stimme, fröhlicher Gesichtsausdruck und Streicheln sind hervorragende Methoden, um Ihren Hund zu motivieren, das zu tun, was Sie von ihm wollen. Loben Sie ihr Hündchen dabei nicht zu überschwänglich, schlagen Sie nicht begeistert die Hände zusammen, springen Sie nicht auf und ab, unterbrechen Sie Ihr Erziehungsprogramm nicht vor lauter Glück, sonst ist die Konzentration dahin. Futterbelohnungen sind zwar praktisch, aber nicht unproblematisch.
Die meisten Hunde konzentrieren sich dann viel zu sehr auf den Inhalt Ihrer Manteltasche, statt auf Sie: Es ist besser, wenn Erziehung im Kopf Ihres Hundes stattfindet, anstatt in seinem Magen. Ein Lob bringt das kleine Gehirn Ihres besten Freundes zum Arbeiten, ein Belohnungskeks vor allem seinen Darm. Allerdings gibt es äußerst „sture“ Hunde, die sich überhaupt nur sehr schwer motivieren lassen, aber für die eine oder andere Belohnung alles tun. Wenn überhaupt, sollte man Futterbelohnungen nur sporadisch einsetzen (sowieso hat man sie meistens nicht dabei, wenn man sie braucht).
Essen ist Essen und Erziehung ist etwas ganz anderes. Eine Hündin straft oder korrigiert ihre Welpen sofort, schnell und gerecht, sobald ihre Grenzen überschritten werden. Sie knurrt, schnappt kurz, packt sie an ihrem Nackenfell oder drückt sie mit der Pfote auf den Boden – je nach Schwere des Vergehens. Und dann ist es vorbei. Sie rennt nicht hinter ihnen her und nörgelt „Nein, Struppi, lass das! Struppi , nein! NEIN, habe ich gesagt! Hörst du nicht? Nein, nein und nochmals nein!“ Sie arbeitet auch nicht mit Futterbelohnungen. Sie gibt ihm keine Kekse nebenbei, sie besticht ihn nicht mit Leberwurstbrot und schickt ihn auch nicht ohne Abendessen ins Bett. Und dennoch gehorchen alle Welpen ihrer Mutter trotzdem nach kürzester Zeit: Weil sie ihnen nämlich so genau vermitteln kann, was sie meint.
Sie brauchen Ihren Hund nicht anknurren oder sein Nackenfell zwischen die Zähne nehmen. Ein festes „Nein“ entspricht sehr gut einem Knurren. Das Packen des Nackenfells ist mit einem kurzen, schnellen Ruck und wieder Loslassen am Halsband mit der Leine vergleichbar, verbunden mit einem scharfen „Nein!“ und festem Augenkontakt: Es geht dabei nicht um Körperkraft, sondern um den richtigen Zeitpunkt – der genaue Moment nämlich, in dem Ihr Hund etwas tut, was er nicht soll.
Ihrem Hund ist das kurze Zuziehen des Halsbandes, verbunden mit der verbalen Ermahnung, unangenehm. Nach kurzer Zeit wird er bereits das Geräusch des Kettenhalsbands beim Zuziehen mit der Ermahnung verbinden und dementsprechend kann der Ruck ganz leicht werden – Struppi weiß genau, worum es geht. Seinem Hund zu erlauben sich hemmungslos in das Zughalsband „hineinzulegen“, ruiniert deshalb auch jeden Strafeffekt: Es ist ihm zwar unangenehm, dass er sich die Luft abschnürt, dadurch, dass das Gefühl aber nicht nachlässt, stemmt er sich nur umso mehr ins Halsband, um der Strangulierung zu entkommen. In sehr seltenen Fällen sind körperliche Strafen notwendig, wenn Ihr Hund sich wirklich grauenvoll benimmt, vor Ihren Augen vom Tisch die Weihnachtsgans stiehlt oder den Teppich frisst.
In diesen Momenten packen Sie Ihr Zauberhündchen am Nackenfell, schütteln es kurz und donnern Sie ein „Nein!“ mit deutlichem Drama und sehr strengem Blickkontakt. Niemals wird in solchen Fällen irgendein Objekt eingesetzt oder mit der zusammengerollten Zeitung geschlagen. Zeitungen sind zum Lesen da und jede Sekunde, die man mit dem Suchen nach einem geeignetem Gegenstand verbringt, ist ja längst eine verlorene Sekunde: Die Bestrafung kommt zu spät.
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„Sitz!“ ist ein wunderbares Kommando. Es bringt Ihren Hund dazu, sich auf Sie zu konzentrieren, wenn er eigentlich andere Dinge im Kopf hat, es bremst ihn vor dem Überqueren der Straße, es hält ihn still, wenn Sie ihn bürsten, sein Futter zubereiten oder sich mit dem Nachbarn unterhalten. Und Hunde lernen es gewöhnlich ziemlich schnell und zwar so:
Leinen Sie Ihren Hund an, damit er sich nicht mitten in der Übung davon machen kann. Stellen Sie sich neben Ihren großen Hund oder hocken Sie sich neben Ihren kleinen Hund. Während Sie mit sanfter Autorität „Sitz!“ sagen, drücken Sie sanft sein Hinterteil hinunter.
Sobald er sitzt, loben Sie ihn dafür, wie hochintelligent er ist. Wenn er dann begeistert aufspringen, loben Sie ihn das nächste Mal ruhiger oder nur mit Ihrer Stimme, damit er Ihr Lob nicht als Signal missversteht, dass die Übung jetzt vorbei ist. Erst mit dem Wort „Okay!“ erlauben Sie ihm aufzustehen. Er darf nicht selbst entscheiden, wann das Kommando beendet ist. Wiederholen Sie die „Sitz!“ – Übung vier- oder fünfmal. Dann machen Sie etwas anderes.
Sobald Ihr Hund die Grundidee des „Sitz!“ – Kommandos verstanden hat, erweitern Sie die Übung. Während Sie „Sitz!“ sagen und das Hinterteil Ihres Hund mit einer Hand hinunterdrücken, ziehen Sie mit der Leine das Halsband des Hundes mit einem Mini-Ruck leicht nach oben. Das wird später zur kleinen Erinnerung, wenn er sich mal nicht sofort setzt auf Ihr Kommando. Verringern Sie den Druck Ihrer Hand aufs Hinterteil immer mehr, bis die Hand unnötig wird.
Benutzen Sie „Sitz!“ ab jetzt immer, wenn Ihr Hund es Ihnen gerade sowieso gerne recht machen möchte: Bevor Sie ihm seinen Futternapf hinstellen – „Sitz!“; bevor er einen Keks bekommt – „Sitz!“; bevor Sie ihn zum Spaziergang anleinen – „Sitz!“; bevor Sie ihm seinen Stock oder Ball werfen – „Sitz!“. Immer muss dem Kommando nach angemessener Zeit das „Okay“ folgen, mit dem Sie ihm erlauben, wieder aufzustehen. Auf diese Weise können Sie das Kommando den ganzen Tag nebenbei üben. Voila.

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