Ein ausgewachsener Hund defäkiert zwei Mal am Tag, Welpen mindestens drei bis vier Mal und die älteren Hunde wieder weniger. Die Verdauungszeit kann bis zu acht Stunden dauern.
Ein ausgewachsener Hund defäkiert zwei Mal am Tag, Welpen mindestens drei bis vier Mal und die älteren Hunde wieder weniger. Die Verdauungszeit kann bis zu acht Stunden dauern.
Gras fressen ist bei Hunden angeboren, um die Verdauung zu unterstützen.
Generell sollte man deshalb das Gras fressen also nicht verbieten. Bei übermäßigem Grasgenuss suchen Sie jedoch den Tierarzt auf.
Bei Schuppen und glanzlosem Fell gibt es drei Möglichkeiten.
Entweder ist die Ursache psychisch, physisch, oder sogar beides. Auf jeden Fall sollte man die Nährstoffangaben des Hundefutters überprüfen, eventuell sogar das Futter wechseln.
Wenn das Problem länger als zwei Wochen auftritt sollte man den/die Tierärztin aufsuchen.
Welpen werden anfangs noch vier mal, später dann drei Mal pro Tag gefüttert. Bei Junghunden reicht eine Mahlzeit am Tag. Älteren Hunden kann man die Futterration wieder auf zwei Portionen aufteilen.
Nehmen Sie von der Gesamtfuttermenge am Tag eine Hand voll weg, um diese als Leckerlis über den Tag zu verteilen. Das normale Trockenfutter reicht, denn der Hund braucht im Alltagsleben keine zusätzlichen „Süßigkeiten“.
Man sollte unbedingt auf das richtige Futter Wert legen. Der Rohprotein- und Rohfettanteil sollte nicht zu hoch sein. Die Inhaltsstoffe des Hundefutters müssen genau auf einander abgestimmt sein. In unserer TAZ-Hundeschule in Magdeburg beraten wir Sie gerne. Hier können Sie auch das Josera-Hundefutter erwerben.
Barf oder BARF ist eine Methode fleischfressende Haustiere zu ernähren. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert. BARF überträgt einiges an Verantwortung an den Hundehalter, der für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss. Mittlerweile gibt es jedoch Firmen, die diese Marktlücke erkannt haben und eine Fütterung mit BARF einfacher gestalten.
BARF ist heute nicht mehr alleine auf Hunde beschränkt, auch Katzenhalter bieten diese Ernährungsweise ihren Tieren an.
Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um sowohl einen Hundebesitzer zu bezeichnen, der seine Hunde nach dieser Methode ernährt, als auch das Futter selbst. Das Akronym Barf machte im Laufe der Zeit eine Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer), welche auch den ideologischen Aspekt dieser Bewegung verdeutlichte, dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde die Bedeutung „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ dazu erfunden. BARF ist auch für „Uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet.
Unter Tierärzten ist diese Methode umstritten. Kritiker und Ernährungswissenschaftler sehen vermehrt Mangelerscheinungen, Magen-Darm-Probleme einschließlich Verstopfungen und Durchfälle, Zahnfrakturen und Fremdkörpererkrankungen durch Knochen sowie die Möglichkeit der Übertragung verschiedener Krankheiten (einschließlich Zoonosen). Zudem ist es schwierig, eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen. So nehmen Wölfe beispielsweise Rohfaser selten in Form von Pflanzen auf, sondern fressen vorverdaute pflanzliche Stoffe aus dem Verdauungstrakt ihrer Beutetiere.
Eine „abgespeckte“ Barf-Methode ist die kombinierte Fütterung mit Tiefkühlfleisch und gefrosteten tierischen Nebenerzeugnissen, teils auch mit (wenig) Knochen und professionell hergestellten Getreide- und Gemüse-Flocken. Hier liegen die pflanzlichen Fütterungsbestandteile „technisch vorverdaut“ vor, was die Vorgänge im Verdauungskanal der Beutetiere gut imitiert. Der Anspruch „roh“ wird über die fleischliche Tiefkühlkost erfüllt, das schnelle Einfrieren beim Erzeuger mindert auch die hygienischen Bedenken der Barf-Gegner.
In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, dass Hund und Mensch seit mindestens einigen zehntausend Jahren zusammenleben. Während dieser Zeit hat sich der Hund zwangsläufig auch zum Resteverwerter entwickeln können oder vielmehr müssen. Eine Ernährung wie beim Wolf ist natürlich weiterhin möglich, weil durch die Rassenbildung und züchterische Bemühungen zwar das äußere Erscheinungsbild der Hunde geändert wurde, der Bau und die Funktion der Verdauungsorgane aber im Rahmen der Domestikation kaum beeinflusst worden sind.
Die tragende Hündin sollte von Anfang an das richtige Futter mit der optimalen Nährstoffzusammensetzung bekommen. Erst letzten Drittel der Trächtigkeit erbringt die Hündin enorm körperliche Leistungen. Der Körper speichert zunehmend Fett, das für die spätere Milchbildung erforderlich ist, die Milchdrüsen reifen heran, der Körper speichert Nährstoffe für die Welpen. Die Welpen beginnen erst im letzten Drittel der Trächtigkeit richtig zu wachsen und die Hündin hat einen erhöhten Energiebedarf. Es sollte mit Sorgfalt ein Hundefutter gewählt werden, das den Ansprüchen einer tragenden und laktierenden Hündin entspricht. D. h. ein Futter mit viel Energie und hochwertigem Protein.
Ich habe gute Erfahrungen mit Josera Family gemacht, eine energiereiche Nahrung für Hündin und Welpen. Durch das Biotin im Futter hatte meine Hündin immer ein glänzendes Fell. Ab der 4. Lebenswoche der Saugwelpen, bekamen sie Family als erstes Beifutter zur Muttermilch. Es ist völlig unkompliziert, denn man braucht es nur mit Wasser einweichen. Meine Hündin und meine Welpen haben dieses Futter sehr gut vertragen.
Linkempfehlungen zum Thema:
www.josera.de
www.was-hunde-lieben.de
Lunas Kommentar:
Bei Josera gibt es einen Züchterservice. Interessante Infobroschüren oder auch persönliche Beratung zur gesunden Ernährung finden Sie hier.
Welpen brauchen spezielle Nahrung, da sie sehr schnell wachsen und so in kurzer Zeit viele Körperbestandteile aufbauen müssen. Dazu benötigen sie vor allem hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings darf, besonders bei Welpen großer Rassen, nicht zu viel Energie gefüttert werden, da sonst ein zu schnelles Wachstum begünstigt wird, das zu Schäden an den Gelenken führen kann. Halten Sie sich an die vom Hersteller empfohlene Menge (auf keinen Fall mehr!) und ziehen Sie die Menge an gefüttertem Leckerli vom Futter ab.
Bei der Auswahl des Futters sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Premiumfutter füttern. So können Sie sicher sein, dass Ihr Hund optimal versorgt ist und Sie nichts zufüttern müssen.
Von klein an sollten Sie vermeiden, dass Ihr Hund Essensreste vom Tisch bekommt. Oft sind diese für den Hund zu scharf gewürzt, auch wenn Sie für uns wohlschmeckend sind.
Die gereichten Leckerlies die Ihr Hund zwischendurch bekommt, sollten Sie von der Futtermenge abziehen. Oft ist es auch sinnvoll, Ihrem Hund einmal geschnittene rohe Möhren als Leckerlie zu reichen.
Interessante Informationen finden Sie auch unter:
www.was-hunde-lieben.de
www.wir-lieben-seppl.de
Lunas Kommentar:
Meine Motto wenn es umdas “Futtern” geht, hauptsache viel. Als Welpe wurde ich immer 3 mal täglich gefüttert, jetzt nur noch 1x täglich. Das finde ich nicht so toll, aber Frauchen passt auf, dass ich nicht so dick werde. Als Welpe habe ich wohl mehr Energie zum wachsen gebraucht. Zwar brauche ich jetzt ganz viel Energie zum “Blödsinn” machen, aber das zählt bei Frauchen nicht.