Lunas Hundewelt


27. Januar 2010

Wir alle haben unsere Grenzen

Kategorie: Hundeausbildung – admin – 13:45

Hunde, die in den ersten Lebenswochen, die für die Entwicklung des Hundes am wichtigsten sind, vermehrt negative Erfahrungen gemacht haben, oder auf Umweltreize gänzlich verzichten mussten, werden nie, auch wenn das zukünftige Zuhause noch so liebenswert und verständnisvoll ist, zu sozialstarken Partnern werden. Ihnen fehlen im Gehirn schlichtweg die notwenigen Verbindungen, um die Umweltreize zu verarbeiten oder die Nähe von Personen zulassen zu können. Ein Hund, der hingegen in den ersten Lebenswochen sehr gut sozialisiert aufgewachsen ist und danach in einer für ihn schlechten Umgebung aufwächst, hat hingegen große Chancen, durch die Liebe, Arbeit und Zuwendung der Halter, ein souveräner Hund zu werden. (BM/TAZ2010)

Was nicht gebraucht wird, geht verloren

Kategorie: Hundeausbildung – admin – 13:43

Das Gehirn ist das Organ mit der höchsten Komplexität. Die Billionen Verbindungen von Milliarden Nervenzellen stellt nicht nur für Laien eine enorme Herausforderung dar. Ein weiterer Aspekt des Gehirns, der sehr beeindruckend ist, ist die Entwicklung eines Gehirns. Direkt der Geburt beginnt das Gehirn Verbindungen zu den Extremitäten oder den Organen herzustellen. Wenn aber bestimmte Organe oder Gliedmaßen nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums aktiv genutzt werden, kann das Gehirn keine Verbindung herstellen. Dies führt dazu, dass diese Verbindungen verkümmern oder gar ganz verschwinden. Eine Widerherstellung ist nicht möglich. Mit den Gefühlen verhält es sich ähnlich. Kleinkinder, deren Eltern sich ihnen ausschließlich mit dem Ausdruck von Freude näherten, empfanden auch im späteren Leben vermehrt positive Gefühle, wohingegen Kinder, deren Eltern eher mit Abscheu auf sie zugingen, im weiteren Leben eher negative Gefühle empfanden. (BM/TAZ2010)

Lächeln bitte!

Kategorie: Hundeausbildung – admin – 13:35

Wenn Hunde ihre Lefzen hochziehen und die Zähne zeigen, ist das nicht unbedingt ein Zeichen von Aggression. In Zusammenhang mit einem gesengten Kopf und einem von den Schultern bis zum Schwanz rhythmisch schwingendem Körper, ist dies ein Zeichen von Freude. Man könnte fast sagen, dass diese Hunde Lächeln. (BM/TAZ2010)

Luna

Lunas Kommentar:
Bitte Lächeln!!!

21. Oktober 2009

Gefahren für Welpen im Haushalt

Kategorie: Hundeausbildung, Mein Welpe – admin – 15:45

Junge Hunde knabbern alles an, was ihnen vor die Schnauze kommt. Sie möchten alles genau untersuchen und sind dabei allerlei Gefahren in Haus und Garten ausgesetzt. Nehmen Sie den Einzug Ihres Welpen als willkommene Gelegenheit, endlich einmal alles, was herumliegt, wegzuräumen.Denn Zeitungen, Bücher, Schuhe und Kissen zerbeißt der junge Hund oft und gern.Nähnadeln oder Bauklötze verschluckt er.

Möbel und Blumentöpfe, die auf dem Boden stehen, sollten standfest und ohne Ecken und Kanten sein, denn der Welpe steht noch unsicher auf den Beinen und stürzt leicht.Daher sollten Sie den unternehmungslustigen Vierbeiner auch auf glatten Böden und auf Treppen und Balkonen im Auge behalten.Wasch- und Putzmittel sicher im Schrank verschließen.

Luna
Lunas Kommentar:
Vorsicht bei giftigen Pflanzen, wie z.B. Maiglöckchen, Rhododendron im Garten und Gummibäumen im Haus. Diese Pflanzen können für den Welpen giftig sein und sollten daher außer Reichweite platziert werden.

1. Mai 2008

Hundesenioren richtig fördern

Kategorie: Hundeausbildung – Luna – 21:01

Hundesenioren richtig fördern

Hunde in unserer heutigen Gesellschaft haben einen hohen Stellenwert erreicht, sie sind geliebte Haustiere, Familienmitglieder und oft Kindersatz. Da ist es selbstverständlich für sie zu sorgen und alles für sie zu unternehmen, um sie gesund zu erhalten. Regelmäßige Tierarztbesuche zur Vorbeugung verschiedener Erkrankungen. Unsere geliebten Vierbeiner sollen gesund und fit bleiben, die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle für jeden Altersabschnitt. So benötigen ältere Hunde eine ausgewogene Nahrung mit wenig Fett und Protein. Sie sollten eine leichte Kost aufnehmen, die schmeckt und leicht verdaulich ist. Damit ihr älterer Hund gesund und fit bleibt, können sie verschiedene Spiele, die ihn geistig fördern, durchführen. Das ist sinnvoller als körperliche Arbeit, meine alte Hündin liebt Jagility, da muss sie ihren Kopf richtig anstrengen. Das ist eine Hundesportart wo es nicht um Geschwindigkeit geht sondern um geistige Arbeit und die Teamarbeit Hund Mensch gefördert wird.

Linkempfehlungen zum Thema:

www.taz-magdeburg.de

www.was-hunde-lieben.de

Lunas Kommentar:
In meinem Rudel wohnt auch eine Oma. Das ist unsere Jerry-Lee. Sie ist jetzt schon 11. Ich fordere Sie immer zum Spielen auf, aber mit mir möchte sie nicht mehr so gerne toben. Aber Jerry-Lee macht mit Frauchen immer Jagility. Da muss sie sich nicht mehr so sehr bewegen, macht aber gute Kopfarbeit und das hält sie fit.

30. April 2008

Kein Ziehen an der Leine – Kommando “Fuß”

Kategorie: Hundeausbildung – Luna – 00:40

Es ist kein Spaß, mit einem Hund spazieren zu gehen, der der Meinung ist, er wäre Teil eines sibirischen Schlittenteams und sein Mensch hinter sich ein schwerer Lastschlitten. Wenn ihr Hund zieht, können Sie ihn mit der gleichen Kraft zurückziehen. Bei kleinen oder leichten Hunden allerdings ist dieses Vorgehen harte Arbeit, und außerdem werden Sie früher oder später um Physiotherapie nicht herumkommen.

Viel wirksamer ist es, Ihren Hund daran zu erinnern, dass es sein Job ist, auf Sie zu achten. Sie geben Ihren Hund das Tempo vor, nicht er.

Leinen Sie Ihren Hund an. Gehen Sie mit ihm aus der Tür, und sobald er beginnt an der Leine zu ziehen, gehen Sie in die andere Richtung. Wenn er dann wieder vorläuft und sich erneut in sein Halsband hängt, gehen Sie sofort in die andere Richtung. Es kann sein, dass Sie bei diesem ersten Gang auf diese Weise nicht sehr weit kommen. Bleiben Sie geduldig. Er wird irgendwann verstehen, dass er besser auf Sie achtet, sonst kommt er überhaupt nirgends mehr an.

Kommando Fuß!

„Bei Fuß!“ oder „Fuß!“ kann man auch schon mit Welpen üben. Ein Hund, der „bei Fuß“ geht, ist das Gegenteil von den Hunden, die ihren Herrn die Straße hinunterziehen, als wäre ihre eigentliche Bestimmung des einen arktischen Schlittenhundes. Ein Hund bei Fuß geht auf der linken Seite des Menschen mit dem Kopf auf Knie- und Knöchelhöhe. Er geht, wenn Sie gehen, und hält an, wenn Sie anhalten. Klingt zu schön, um wahr zu werden? Keine Angst. Wenn Sie es lernen können, kann ihr Hund es erst recht.

Stufe 1
Üben Sie das „Fuß!“ – Kommando draußen, im Garten , auf der ruhigen Straße oder in einem ruhigen Park. Ziehen Sie ihrem Hund das Halsband über. Lassen Sie ihn links neben Ihrem linken Bein/ Fuß/ Knie sitzen mit einem „Sitz! – Bleib!“. Nehmen Sie die Leine in die linke Hand, sodass sie kurz ist, aber leicht durchhängt. Den anderen Teil der Leine halten Sie in der rechten Hand. Sagen Sie „Fuß!“ und gehen Sie gleichzeitig los. Wenn Lumpi losstürmt, sagen Sie „Nein!“, geben Sie ihm einen kurzen Ruck mit Halsband und Leine und holen Sie ihn zurück; wiederholen Sie das „Bei Fuß!“ oder „Fuß!“ und gehen Sie weiter.

Versuchen Sie nicht, Ihren Hund dazu zu zwingen, neben Ihrem Knie zu marschieren, indem Sie ihn mit straffer Leine dort halten. Wenn er ein paar Schritte „bei Fuß!“ geht, ohne an der Leine zu ziehen, loben Sie ihn, lassen Sie ihn wieder sitzen, und üben das „Fuß!“ noch einmal. Klopfen Sie sich auf den linken Oberschenkel, damit er Sie ansieht, sprechen Sie mit ihm, loben Sie ihn mit warmer Stimme für jeden Schritt, den er richtig „bei Fuß“ macht.

Und dann spielen Sie ein paar Runden Ball oder Stöckchenwerfen, damit er die Anspannung loswerden kann.

Stufe 2
Später wiederholen Sie die Übung. Diesmal muss er sich jedes Mal, wenn Sie stehen bleiben, auf „Sitz!“ hinsetzen: Im Laufe der Zeit soll dies ein automatisches „Sitz!“ werden, sobald Sie stehen. Wenn Sie stehen bleiben, geben Sie mit Leine und Halsband einen kurzen Ruck nach oben und sagen Sie „Sitz!“. Loben Sie ihn, wenn er sitzt. Gehen Sie dann mit „Lumpi – bei Fuß!“ weiter. Bleiben Sie wieder stehen, sagen Sie „Sitz!“, etc.

Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie und der Hund bei dieser Übung anfangs aussehen werden wie ein Slapstick-Team. Ihr Hund wird in die falsche Richtung laufen oder genau vor Ihre Füße; Sie werden ständig an seinem Halsband rucken und „Fuß!“ sagen. Na und? In dem Augenblick, in dem Ihr Hund plötzlich verstanden hat, was Sie von ihm wollen, werden Sie endlich aussehen wie ein Traum-Team.

Stufe 3
Sobald sie merken, dass sein „Fuß!“ sicherer wird, variieren Sie das Thema: Gehen Sie in Achten eng um einen Baum oder Mülleimer herum, damit er auf ihr unvorhersehbares Schrittmuster achten muss. Traben Sie plötzlich los, während er „bei Fuß!“ gehen soll, halten Sie an, lassen Sie ihn absitzen, loben Sie ihn, gehen Sie wieder weiter, eng um den nächsten Mülleimer oder Gartenstuhl herum, traben Sie wieder locker los, hüpfen Sie mit Lumpi bei Fuß über Baumstämme. Wenn Sie dabei dauernd lachen müssen, kein Problem: Sie sehen in der Tat ziemlich albern aus, aber wen kümmert das, wenn Sie soviel Spaß haben?

Lunas Kommentar
Lunas Kommentar:
Es ist ein gewisses Maß an Lebensqualität, wenn der Hund “Fuß” läuft und nicht an der Leine zieht. Man sollte schon früh damait beginnen, dass Fuß zu üben. Und was alle beruhigen müsste – ich als größter Wirbelwind aller Zeiten habs ja schließlich auch gelernt.

Kommando „Bleib“ mit Ihrem Hund üben

Kategorie: Hundeausbildung – Luna – 00:35

„Bleib!“ ist lebenswichtig, vor allem, wenn Sie Ihren Hund ohne Leine laufen lassen. Wenn Ihr Hund Sie in der Menge verliert und Sie nicht sehen kann, können Sie ihn mit „Bleib!“ daran hindern, kopflos durch die Gegend zu rasen, bis Sie bei ihm sind. Wenn er die reizende Angewohnheit hat, an Ihnen vorbei aus der Haustür zu schießen, können Sie ihn mit „Bleib!“ daran hindern. Wenn Sie Nachbars Meerschweinchen einfangen wollen, können Sie Ihren Hund mit „Bleib!“ daran hindern, seinerseits eine Meerschwein-Fang-Aktion zu starten. Wenn Sie auf beiden Armen Kinder und in allen Händen Einkaufstüten haben, können Sie Ihren Hund daran hindern, sich just in diesem Moment dem zähnefletschenden Nachbarshund zu widmen.

Tipps zum üben des Kommandos „Bleib“

Stufe 1
Üben Sie das „Bleib!“ zuerst im Haus in gewohnter Umgebung. Beginnen Sie mit dem „Bleib!“ aus der „Sitz!“ – Position, während Sie Ihr Hündchen angeleint haben. Lassen Sie es sitzen und sagen Sie dann „Bleib!“, während Sie ihm Ihre flache Hand wie ein „Halt!“ – Signal zeigen. Machen Sie einen Schritt rückwärts, und sehen Sie ihn dabei an. Wenn er sitzen bleibt, gehen Sie zu ihm zurück, loben ihn, und entlassen ihn mit „Okay!“ aus dem Befehl. Wiederholen Sie „Sitz!“ und „Bleib!“. Machen Sie diesmal zwei oder drei Schritte an der lockeren Leine rückwärts von ihm weg; loben Sie ihn, wenn er sitzen bleibt; gehen Sie nach etwa 30 Sekunden wieder zu ihm und entlassen ihn mit „Okay!“.

Rufen Sie Ihren Hund nicht zu sich aus dem „Bleib!“, solange er das Kommando nicht hundertprozentig sicher beherrscht: Sie bringen ihn sonst zu sehr in die Erwartungshaltung, gleich zu Ihnen losrennen zu wollen. Holen Sie ihn immer aus dem „Sitz! – Bleib!“ durch einen entsprechenden Befehl ab.

Wenn er nicht sitzen bleibt – und davon müssen Sie anfangs ausgehen – sagen Sie schnell „Nein!“; bringen Sie ihn zurück in die „Sitz!“ – Position und versuchen Sie es ganz geduldig erneut. Er wird es irgendwann lernen – sobald er begriffen hat, was Sie überhaupt wollen.

Je sicherer Ihr Hund mit dem „Bleib!“ wird, desto weiter vergrößern Sie den Abstand zwischen sich und Ihm – hier kommt also die lange Feldleine zum Einsatz. Gehen Sie um ihn herum. Verlängern Sie langsam den Zeitraum, bis Sie ihn aus dem Befehl entlassen.

Stufe 2
Nachdem Ihr Hund verstanden hat, worum es geht und dass Sie von ihm unbedingt erwarten, dass er auf seinem Hintern sitzen bleibt, wenn Sie sich nach „Bleib!“ von ihm entfernen, sorgen Sie für Ablenkungen bei der Übung: Hüpfen Sie vor ihm auf und ab, üben Sie das „Bleib!“ in verschiedenen Umgebungen, in der Nähe von spielenden Kindern, vom Ententeich, von der Eisbude. Er muss bleiben, komme, was mag.

Stufe 3
Wenn er nach dem Kommando wirklich sicher liegen bleibt, üben Sie das „Bleib!“ auf einer großen Wiese ohne Leine. Variieren Sie das Thema: Vergrößern Sie den Abstand auf 60m, stellen Sie sich hinter einen Baum, sodass er Sie nicht sehen kann, bevor Sie zu ihm zurückgehen. Ist er nicht der wunderbarste Hund aller Zeiten?

Stufe 4
Sobald er das „Sitz! – Bleib!“ beherrscht, üben Sie auf die gleiche Weise das „Platz! – Bleib!“ (das wird viel einfacher, weil er ja schon weiß worum es geht). „Platz!“ ist, wie bereits besprochen, für Ihren Hund schwieriger als „Sitz!“ weil es eine Unterwürfigkeitsgeste für ihn ist (weshalb Besitzer von sehr dominanten Hunden das „Platz!“ oft ein Leben lang immer wieder üben müssen). Das „Platz! – Bleib!“ ist schließlich aber das zuverlässigere Kommando: Mit dem „Platz! – Bleib!“ ist er wirklich „geparkt“ in Ruhestellung. Sagen Sie ihm „Platz! – Bleib!“, wenn Sie Besuch haben, wenn Sie ihn ins Restaurant mitnehmen, wenn Sie mit Ihrem Hund Freunde besuchen, wenn Sie ihn vor einer Tür warten lassen, beim Anblick der Nachbarskatze. Braver Hund!

Lunas KommentarLunas Kommentar:
Ich bleibe gerne liegen. Meistens legt mich Frauchen so ab, dass ich meine Umgebung gut beobachten kann. Dann bleibt es immer spannend für mich. Manchmal nutze ich die Zeit auch für ein kleines Nickerchen.